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Zuhause ist es doch am schönsten

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Nach ein paar Tagen waren alle wieder relativ fit, Mekoo hatte sich erholt und Saviira musste sich keine Sorgen mehr machen. Chadai hatte ganze Arbeit geleistet damit er wieder zu kräften kam. Sven und Kuro sind noch immer bei uns zu Gast, genauso wie Shia.

Als ich aufwachte war das Zimmer leer, Auron musste also irgendwann aufgestanden sein. Ich stützte mich auf die Ellbogen und schaute mich um, wir waren tatsächlich zuhause, wir hatten es geschafft. Ich stand auf um mich anzuziehen, als ich mein Hemd über zog spürte ich meine Schulter immer noch, aber der Schmerz war nicht mehr so stark wie vor ein paar Tagen. Ich verließ das Zimmer und machte mich auf den Weg zur Küche. Auron war sicherlich dort und trank Kaffee. Als ich die Küche betrat saßen Maki, Valentine, Auron und Johann am Tisch und schwatzten durcheinander. Sie hatten mich überhaupt nicht gemerkt, erst als ich den Mund aufmachte und nach einem Kaffee fragte schreckten sie auf. „Was muss ich den machen damit ich auch en Kaffee bekomm?“ lachte ich.
„Lucy, Schatz, du bist ja wach!“ rief er und war zu mir rüber gekommen. Er drückte mich an sich und küsste mich. „ Schön dass es dir gut geht.“ „ Danke, das hab ich dir zu verdanken.“ Sagte ich und küsste ihn ebenfalls. Johann war auch schon aufgestanden und war bei mir. „Schön dass du wieder fit bist, die beiden da können einem ganz schön auf die Nerven gehen, wenn du nich da bist.“ Sagte er zeigte auf Maki und Vale und musste dann lachen. Wir stimmten mit ein. Maki war völlig aus dem Häuschen, er sprang zu mir und drückte mich an sich. Leider etwas zu fest und ich stieß einen Schmerzenslaut aus. „ Tut mir leid, Lucy. Aber ich freu mich soooo.“ Rief er entzückt.
„Hey Miezekatze.“ Sagte Valentine und lächelte mich an. „Hey.“ Wir sahen uns einen Moment lang in die Augen dann sprach er wieder, aber diesmal in der Sprach der Drachen. Ich verstand es, weil ich es irgendwann mal gelernt hatte aus reiner neugier und musste lächeln, er zog mich an sich und umarmte mich. „Leider muss ich euch stören, den der Kaffee wird kalt.“ Sagte Auron und lachte.

Zwei, drei Tage später als alles wieder einen normalen Gang machte und alle, auch Mekoo, wieder komplett genesen waren, riefen wir eine Versammlung ein. Maki, Valentine und Ich betraten als Inquisitoren hinter Johann den Saal. Wir traten ans Rednerpult und Johann begrüßte die Gilde. Als Ruhe eigekehrt war sprach er weiter. „ Vielen Dank das ihr alle erschienen seid.“ Nach einer kurzen Pause sprach er weiter über Gilden internes und kam dann schließlich zur Rettungsaktion von Charon. Er erteilte mir das Wort. Ich holte tief Luft und trat nach vorne. „ Wie Johann schon gesagt hat, danke auch ich euch für euer kommen. Ich danke dir Shia, das du vor einigen Tagen hier zu uns gekommen bist, ohne dich hätte ich das alles hier nicht gestartet. Ich danke auch Kuro und Sven für die Unterstützung bei der Aktion.“ Die drei nickten mir zu und ich lächelte zurück. „ Ich möchte auch hinzufügen, ihr seid hier bei uns immer willkommen auch du Charon, ich möchte dir verzeihen, was passiert ist, ist passiert und zu verzeihen zeigt mehr stärke als sich zu verstecken und nichts zu sagen.“ Erklärte ich und schaute ihn an und wenn ich mich irrte sah ich kleine Tränen seine Wange runter kullern. Neben Charon war Auron aufgestanden und fing an zu klatschen und viele taten es ihm nach, es war berauschend, alle hier stehen zu sehen, man hatte richtig das Gefühl das anerkannt wird was getan wurde. Valentine und Make nickten mir zu auch Johann lächelte mich an. Ich verließ das Pult und ging nach unten in die klatschende Menge direkt auf Charon zu. Auron fiel mir als erstes um den Halls „Ich bin stolz auch dich Schatz.“
Danach fielen Charon und ich uns um den Hals, kaum hörbar und nur für meine Ohren bestimmt flüsterte er „ Danke dir.“ Alle waren Glücklich, Gesund und zufrieden und nach dem ganzen Gerede hatten alle Hunger, den zur Feier des Tages gab’s ein riesiges Festessen und der Abend wurde immer länger. Nach dem Essen ging ich kurz raus an die frische Luft. Charon war mir gefolgt. „Darf ich dir kurz Gesellschaft leisten?“ fragte er, ich zuckte kurz zusammen, weil ich ihn nicht bemerkt hatte aber ich nickte ihm zu. Er hatte sich neben mich auf die Bank gesetzt und nahm meine Hand. „Lucy, was du für mich getan hast werde ich dir nie vergessen. Du hast mir gezeigt wie wichtig es ist, das Menschen die sich mögen, füreinander da sind. Ich will nicht groß um den heißen Brei reden und ich eigentlich weiß ich eh nicht wie ich es in Worte fassen soll. Ich will einfach nur, Danke, sagen.“ Er hatte wieder feuchte Augen bekommen, ich lächelte ihn an. „ Ich dank dir Charon, das du mir das gesagt hast.“

Da sahen wir wie Auron auf uns zukam. „Oh stört ich gerade?“ fragte er. „Nein gar nicht, ich wollte sowieso gerade zurück zu Shia.“ Erklärte er und stand auf. Im vorbei gehen klopfte Auron ihm noch auf die Schulter und grinste blöd. Ich musste grinsen. „Das war wirklich toll von dir, diese Rettungsaktion, Menschlich und freundschaftlich gesehen. Er mag dich wirklich sehr.“ Sagte der Miqote und setzte sich zu mir. „Ich weiß, deshalb hab ich’s auch getan, diese zweite Chance musste ich ihm geben einfach weil…“ er hatte mir einen Finger auf die Lippen gelegt. „Du musst dich nicht rechtfertigen, deine Entscheidungen hatten schon immer Hand und Fuß. Das schätze ich doch so an dir.“ Und zog mich an sich, jetzt musste auch ich ganz leicht weinen. Er wischt mir die Tränen aus dem Gesicht und wir blickten uns tief in die Augen. „Ich liebe dich so sehr.“ Sagte ich und er wiederholte es, ich lehnte meinen Kopf an seine Schulter und wir
Blickten zuversichtlich in den Abendhimmel .


Ende gut, alles gut.


***kommentare erwünscht***
Comments (1)

Kokkoro Natsume

Shiva [Light]

Herrlich!
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